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Hilfe bei Programmierung, Qualitätssicherung und Prototyping 5 Gründe für Low-Code-Entwicklung

Redakteur: Stephan Augsten

In der Softwareentwicklung könnten Low-Code-Lösungen einige Probleme lösen und für mehr Effizienz sorgen. So könnten die Entwickler wiederum mehr Zeit in andere Aufgaben investieren. Pegasystems hat fünf Gründe identifiziert, die für Low-Code-Entwicklung sprechen.

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Welche Vorteile Low-Code-Entwicklung bieten kann, hat Pegasystems ganz allgemein heruntergebrochen.
Welche Vorteile Low-Code-Entwicklung bieten kann, hat Pegasystems ganz allgemein heruntergebrochen.
(Bild: Pegasystems)

Funktions- und Sicherheits-Updates für Desktop-Anwendungen und Apps können dem Nutzer gar nicht schnell genug kommen. Pegasystems meint, dass herkömmliche und mitunter aufwändige Verfahren der Programmierung dem Bedarf nicht gerecht werden können.

Ein Ausweg könnte die Low-Code-Entwicklung sein, die es erlaubt, Anwendungen und Apps nach dem Baukastenprinzip aus fertigen Komponenten und Modellen zusammenzubasteln. Auch für erfahrene Entwickler kann ein solcher Ansatz interessant sein, da durch den geringeren Aufwand für das Erstellen und Anpassen der Applikation mehr Zeit für Wartung und Pflege übrigbleibt.

Carsten Rust, Director Solution Consulting DACH bei Pegasystems in München, hält die bestehenden Konzepte der Softwareentwicklung – von den Hochsprachen über Objektorientierung bis hin zu SOA – nicht für die endgültige Antwort auf das Problem der schnellen, flexiblen Erstellung von Anwendungen. „Das Low-Code-Konzept bietet hier einen überzeugenden Ausweg, indem es die Applikationserstellung radikal automatisiert und die Citizen Developer konsequent einbindet.“

Fünf Punkte, in denen Low-Code Development der klassischen Anwendungsentwicklung voraus ist, hat Pegasystems identifiziert. Das Konzept könne damit für Unternehmen jeder Couleur interessant sein:

  • 1. Im Low-Code-Konzept können auch Experten aus den Fachabteilungen an der Softwareerstellung mitarbeiten, auch wenn sie über keine spezifischen Programmierkenntnisse verfügen. Dadurch können Unternehmen den Engpass an Applikationsentwicklern überwinden.
  • 2. Nicht-Entwickler (sogenannte Citizen Developer) können fachspezifisches Know-how ohne Umweg in die Applikationsentwicklung einbringen; dadurch verbessert sich die fachliche Qualität der Anwendungen. Außerdem wird die Zusammenarbeit von fachlichen und technischen Experten erheblich vereinfacht. Missverständnisse durch ungenaue Spezifikationen werden reduziert.
  • 3. Künftige Anpassungen sind einfacher umzusetzen, da Low Code zu einem höheren Grad selbsterklärend ist. Die Abhängigkeit von Experten, die bestimmte Code-Teile in der Vergangenheit geschrieben haben, wird reduziert.
  • 4. Applikations-Designer können sich viel stärker auf fachliche Fragestellungen konzentrieren. Das verzweifelte, stundenlange Suchen nach einem fehlenden Komma im Code entfällt.
  • 5. Low Code erleichtert das Prototyping. Es erlaubt die schnelle Erstellung von Prototypen, die man zeitnah durch künftige Anwender testen lassen kann. Low Code vereinfacht die Erstellung von Prototypen, mit denen Innovation und Akzeptanz bei End-Anwendern gefördert werden kann.

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