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Red Hat über Container und Cloud Native 5 Faktoren für erfolgreiche Container-Nutzung

| Autor / Redakteur: Matthias Pfützner * / Stephan Augsten

Container und Cloud-native Development gewinnen an Popularität und können die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Doch um entsprechende Strategien umsetzen, sollten Unternehmen die nötigen Grundvoraussetzungen schaffen. Red Hat hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

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Fünf Faktoren für die erfolgreiche Container-Nutzung.
Fünf Faktoren für die erfolgreiche Container-Nutzung.
(Bild: Red Hat)

Container gewinnen an Popularität, da Unternehmen zunehmend die Vorteile einer Plattform für die flexible Bereitstellung von Services und Applikationen erkennen. Die erfolgreiche Container-Einführung hängt von mehreren Faktoren ab. Im Folgenden finden Interessierte fünf wichtige Kriterien:

1. Integration in das Rechenzentrum:

Container können prinzipiell eigenständig eingesetzt werden, aber keine Infrastrukturkomponente sollte im Unternehmen eine Insellösung sein. Um Container in vollem Umfang und optimal nutzen zu können, müssen sie in bestehende Infrastrukturdienste in Bereichen wie Sicherheit, Authentifizierung, Netzwerk oder Storage integriert werden. Auch eine Möglichkeit zur Einbindung in Continuous-Integration (CI)- und Continuous-Delivery (CD)-Prozesse sollte gegeben sein.

2. Orchestrierung:

Unternehmen müssen Container kombinieren, sie mit anderen Anwendungen verbinden und die Kommunikation zwischen Containern und anderen Ressourcen sicherstellen. Container sollten also folglich in einer heterogenen Umgebung mit verschiedenen Technologien und Plattformen entwickelt und bereitgestellt werden. Der De-facto-Standard in der Container-Orchestrierung ist Kubernetes. Die Open-Source-Lösung übernimmt nicht nur einfache Verwaltungsaufgaben, sondern auch komplexe wie das Ressourcenmanagement oder die Lastverteilung.

3. Skalierbarkeit:

Es gibt viele Containerlösungen, die vorgeben, skalierbar zu sein, aber sie sind nicht wirklich darauf ausgelegt. Bei der Auswahl einer Containertechnologie müssen Unternehmen deshalb ihr Augenmerk auf die Skalierbarkeit und die flexible Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten legen. Nur so können sie die Anforderungen einer dynamischen Geschäftsumgebung erfüllen.

4. VM-Management:

Etliche Unternehmen verwenden Container auch im Kontext von virtuellen Maschinen, aber solche VMs können sich schnell summieren und somit den gefürchteten VM-Sprawl verursachen. Eine durchgängige und stringente VM-Verwaltung ist deshalb unerlässlich.

5. Legacy-Hardware und -Software:

Die zunehmende Verbreitung von Containern bedeutet nicht automatisch das Ende von Legacy-Hardware und -Software – zumindest nicht für alle Systeme. Container müssen folglich nicht nur mit bestehenden Applikationslandschaften harmonieren, sondern auch deren Stärken nutzen können.

* Matthias Pfützner ist Senior Solution Architect, Cloud, bei Red Hat.

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