SAP kooperiert mit Apple

SAP kündigt Swift-basiertes SDK für iOS an

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Stephan Augsten

Neues SDK vereinfacht Entwicklung nativer Enterprise-iOS-Apps auf SAP-SANA-Basis.
Neues SDK vereinfacht Entwicklung nativer Enterprise-iOS-Apps auf SAP-SANA-Basis. (Bild: SAP)

SAP hat ein Software Development Kit vorgestellt, das auf Apples Programmiersprache Swift basiert. Damit will man die Entwicklung nativer iOS-Apps voranbringen, wie im Rahmen der von Apple und SAP beschlossenen strategischen Partnerschaft geplant.

SAP hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Software Development Kit (SDK) für Apples Mobilbetriebssystem iOS vorgestellt. Mithilfe des SDKs können Entwickler native iOS-Apps erstellen, die auf SAPs HANA-Plattform aufsetzen.

Das SDK soll nach Aussage von SAP ab dem 30. März zur Verfügung stehen und Entwicklern das Erstellen professioneller Unternehmensanwendungen für iPhone und iPad erlauben. Auch SAP selbst will eigene native iOS-Anwendungen für verschiedene Branchen von der Fertigung bis hin zum Einzelhandel entwickeln.

Eine erste App, der „SAP Project Companion“ für Manager und Berater, soll voraussichtlich ab dem 30. März erhältlich sein. Die Anwendung richtet sich an Unternehmen im Bereich Professional Services und soll die Zusammenarbeit in Projektteams auf iPhone und iPad verbessern.

Native iOS-Apps für HANA

Das SDK ist Teil der im Mai 2016 vorgestellten Pläne von SAP und Apple, die Entwicklung nativer, auf HANA aufsetzender iOS-Apps im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zu vereinfachen. Das für Apples Programmiersprache Swift entwickelte SAP Cloud Platform SDK bringt laut Aussage von SAP sämtliche Tools mit, die Programmierer für eine „effiziente Entwicklung leistungsfähiger Unternehmensanwendungen“ benötigen.

Mittelfristig soll das SDK auch um eine Bibliothek mit vorkonfigurierten UX-Komponenten erweitert werden. Ebenfalls geplant ist der Zugriff auf Funktionen von iOS-Geräten wie Touch ID, Ortungsdienste und Mitteilungen. Das SDK soll es darüber hinaus auch erlauben, mobile Services und weitere Funktionen der SAP Cloud Platform zu verwenden. So sollten unter anderem auch Funktionen wie Single Sign-On und Offline-Datensynchronisierung enthalten sein. Zudem lassen sich bestehende APIs für SAP S/4HANA via Code-Snippets integrieren.

Die Walldorfer bieten interessierten SAP- und Apple-Entwicklern auch Schulungen und Workshops im Rahmen eines gemeinsam entworfenen Schulungsprogramm für die SAP Academy for iOS an. Es soll Entwicklern unter anderem auch den Einstieg in die Designsprache SAP Fiori for iOS ermöglichen.

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