CeBIT 2017

Development Tool findet und fixt Software-Fehler

| Redakteur: Stephan Augsten

Das Tool der beiden Feram-Gründer Adrian Sieber und Benjamin Karran bündelt verschiedene Open-Source-Werkzeuge zur Code-Analyse.
Das Tool der beiden Feram-Gründer Adrian Sieber und Benjamin Karran bündelt verschiedene Open-Source-Werkzeuge zur Code-Analyse. (Bild: HPI / Kay Herschelmann)

Auf der CeBIT zeigt das Start-up „Feram“ ein Werkzeug, das automatisch Software-Fehler aufspürt und behebt. Mit dem Tool hat die Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts aus Potsdam im Herbst 2016 den Businessplan-Wettbewerb des An-Instituts gewonnen.

Software dringt in immer mehr Lebensbereiche vor. Dementsprechend weitreichend können sich Programmierfehler auswirken, die mit zunehmender Code-Komplexität wahrscheinlicher werden. Auf der CeBIT präsentiert das Hasso-Plattner-Institut (HPI) von Montag bis Freitag, 20. bis 25. März, in Hannover ein neues Programm, das Mängel im Quellcode von Software automatisch findet und behebt.

Das Tool soll dabei helfen, Fehlfunktionen, Systemabstürze und Sicherheitslücken ebenso früh wie unkompliziert zu verhindern, so der Anspruch des federführenden HPI-Start-ups Feram. Der 24-jährige HPI-Informatiker und Feram-Gründer Adrian Sieber hält allein die schiere Anzahl an Diagnoseprogrammen für problematisch. Ebenso wirke sich ihr unterschiedlicher Fokus negativ auf die Effizienz der Fehlererkennung und -beseitigung aus.

Bei der neuen Lösung handelt es sich deshalb um eine Plattform, die „eine Vielzahl von Open-Source-Werkzeugen bündelt und auf der Entwickler ihre eigenen Programme zur Fehlerfindung integrieren können“, erläutert Mitgründer Benjamin Karran (29). Die unterschiedlichen Algorithmen überprüfen Software gemeinsam auf mangelhaften Code. Im Anschluss werden Vorschläge zur automatischen Fehlerbereinigung gemacht, der Entwickler kann aber auch weiterhin manuell eingreifen.

Die neue Lösung des Feram-Teams ist mit dem Online-Dienst GitHub verknüpft und soll in erster Linie bei der Software-Entwicklung mit Skriptsprachen helfen. Interessierte können sich auf in der CeBIT-Halle 6, am Stand E18 des HPI, selbst ein Bild von der Lösung machen.

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