Quantosparks gewinnt HPI-Gründerwettbewerb

App-Testing mit intelligenten Algorithmen

| Redakteur: Stephan Augsten

Die Gründer von Quantosparks (v.l.): Andre Guerreiro, Steven Reinisch und Manuel Meyer. Nicht im Bild: Mitgründer Robert Bach.
Die Gründer von Quantosparks (v.l.): Andre Guerreiro, Steven Reinisch und Manuel Meyer. Nicht im Bild: Mitgründer Robert Bach. (Bild: HPI)

Das Start-up Quantosparks möchte mit automatisiertem Testing die App-Entwicklung beschleunigen. Cloud-basierte App-Tests mittels intelligenter Algorithmen, so lautet die Idee der vier Gründer, die nun ein Startkapital von bis zu 100.000 Euro vom Hasso-Plattner-Institut bekommen.

Mit ihrer Idee konnten Andre Guerreiro (27), Steven Reinisch (34), Manuel Meyer (38) und Robert Bach (36) den fünften Businessplan-Wettbewerb des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) gewinnen. Für diesen wurde in Zusammenarbeit mit dem HPI Seed Fund ein Preisgeld von bis zu 100.000 Euro ausgelobt.

Die Cloud-basierte Software von Quantosparks soll Entwicklerteams die Arbeit abnehmen, ihre selbst geschriebenen Anwendungen selbst zu testen. Dabei sollen alle Testabläufe vollständig automatisiert werden. „Unser Programm erstellt zunächst eine Landkarte der App, auf der alle Interaktionsmöglichkeiten verzeichnet sind“, erläutert HPI-Absolvent Steven Reinisch. „Im Anschluss wird diese Landkarte Schritt für Schritt von unseren [intelligenten] Algorithmen abgelaufen.

Die Lösung simuliere verschiedene Anwendungsszenarien, so werden beispielsweise bei den Wegen zwischen unerfahrenen und erfahrenen Nutzern unterschieden. Auch Sonderfälle wie beispielsweise ein User, der in Texteingabefelder nur Sonderzeichen eintippt, lassen sich dabei mit einbeziehen. Ihre Expertise haben sich die vier Gewinner in 17 Jahren App- und Software-Entwicklung angeeignet.

Insgesamt beteiligten sich 17 Gründerteams mit mindestens einem HPI-Mitglied am fünften Businessplan-Wettbewerb. Vier hatten es nach mehreren Ausscheidungsrunden bis ins Finale geschafft. Mit ihrem Gewinn wollen die vier Quantosparks-Gründer den Prototypen nun zu einem Produkt ausbauen.

Das Preisgeld von bis zu 100.000 Euro für die Gewinner teilt sich wie folgt auf: Es enthält unter anderem Gründerstipendien des HPI von einem Jahr für die Zeit nach Abschluss des Studiums sowie ein Investmentangebot über 50.000 Euro durch den HPI Seed Fund und Unterstützung durch Arbeitsplätze und Coaching der E-School.

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